Nachdem ich letztes Jahr in dem Artikel "Der Weg zum Praktikum in den USA" die Vorbereitungen meiner großen Reise beschrieben habe, hier nun zurückblickend die wichtigsten Tipps und Ratschläge für unterwegs. Nachdem mir doch relativ viel eingefallen ist, bitte auf den Link "Weiterlesen" klicken.
Telefonieren:T-Mobile to go-Karte besorgen, in das mitgebrachte deutsche Mobiltelefon einlegen und gleich $100 aufladen. Nur so bekommt man Bonusminuten und den 10ct/min-Tarif. Zu beachten ist noch, daß in den USA auch ankommende Gespräche am Mobiltelefon den normalen Minutentarif kosten. Es spielt also keine Rolle, ob man angerufen wird oder selbst anruft. Für Anrufe zu Hause am Besten Skype oder einen VoIP- oder CallingCard-Anbieter suchen. Anrufe vom Mobiltelefon nach Deutschland beginnen mit "+49" gefolgt von der Ortsvorwahl ohne die führende Null und dem Rest der Rufnummer. Anrufe vom Festnetz nach Deutschland beginnen dagegen mit "01149"...
Social Security Card: Auf der Internetseite von Social Security Online gibt es eine Suche nach Postleitzahlen. Dort gibt man die Postleitzahl vom Büro ein, geht so bald wie möglich hin und beantragt eine Social Security Card. Hat man noch keine permanente Wohnadresse, kann man auch die der Firma angeben. Informationen dazu stehen auch in den Teilnehmerunterlagen von TravelWorks.
Schlafen: Ich mußte mir zum Glück keine Gedanken machen, wo ich unterkomme, aber unter Hostelling International USA findet man für den Notfall Hostels für die Übergangszeit.
Reiseführer:Lonely Planet ist sowohl gedruckt als auch online sehr zu empfehlen.
Reisen innerhalb der USA: Günstige Flüge, Mietfahrzeuge und Hotels finden sich bei Kayak. Ich habe nahezu alle Flüge über diese Seite gebucht - günstiger geht es kaum. Vom Reisen mit dem Zug oder mit dem Bus über lange Strecken rate ich ab, meistens ist Fliegen billiger und wesentlich schneller. Die Tickets kann man sich direkt zu Hause oder in der Firma ausdrucken und mit zum Flughafen nehmen. Als Discount-Airline sehr zu empfehlen ist JetBlue. Nicht vergessen: Immer Nasenspray und -salbe dabei haben, besonders wenn man erkältet ist.
Auftreten: Wenn man in Ruhe gelassen werden will, Sonnenbrille und Kopfhörer nicht vergessen. Dem gleichen Zwecke dienlich ist in öffentlichen Verkehrsmitteln ein Buch oder eine Zeitung. Wenn man dann doch auf der Straße nach dem Weg gefragt wird, hat man es geschafft: Man wird für einen "Local" - einen Ortsansässigen - gehalten und hat das Touristendasein hinter sich gebracht.
Geld: Ein Konto kann man meist nur mit der Social Security Card eröffnen. Trotzdem kann es nicht schaden, schon vorher bei verschiedenen Banken anzufragen. Ich hatte meine amerikanische VISA-Karte samt Konto schon vor der Social Security Card. Für den Anfang sollte man unbedingt auch eine deutsche Kreditkarte haben - ob MasterCard oder VISA spielt dabei keine Rolle. Nach Möglichkeit keine $50- oder $100-Scheine mitnehmen, denn diese werden meist nur in Banken angenommen. Tipp: Kunden der Deutschen Bank heben an Automaten der Bank of America kostenlos Geld vom heimischen Girokonto ab.
Elektrizität: Die Steckdosen in den USA sind anders und die Spannung beträgt nur 110 Volt. Viele moderne Netzteile von Mobiltelefonen und Notebooks sind allerdings sog. Schaltnetzteile und arbeiten mit Eingangsspannungen von 100-240 Volt - es reicht ein Blick auf den Aufkleber auf dem Netzteil. Für diese ist dann lediglich ein Steckeradapter nötig, die es für einen Euro im Fachhandel gibt, z.B. bei Radio Blank in der Sulzbacher Straße. Falls z.B. der Fön sich nicht umstellen lassen sollte, nicht gleich in Panik ausbrechen: Man ist in einem zivilisierten Land unterwegs und hat genügend Möglichkeiten, sich kostengünstig mit Elektrokleingeräten einzudecken.
Führerschein: Normalerweise wird der deutsche Führerschein akzeptiert. Einen internationalen Führerschein habe ich nicht gebraucht. Wenn man von der Polizei angehalten wird, Hände auf dem Lenkrad lassen und keine hektischen Bewegungen machen.
Gepäck: Einen Satz Unterwäsche ins Handgepäck, falls die Koffer verschwinden sollten.
Wetter: Fahrenheit nach Celsius kann man wie folgt grob umrechnen: (Fahrenheit - 30)/2 = Celsius
Soviel vorerst. Falls mir noch etwas einfällt, werde ich es selbstverständlich noch nachtragen. Für Fragen bin ich jederzeit offen. Einfach den eMail-Link rechts in der Navigation oder das Kontaktformular auf der "Über mich"-Seite nutzen.
05/07: Tipps zum Aufenthalt in den USA
Nachdem ich letztes Jahr in dem Artikel "Der Weg zum Praktikum in den USA" die Vorbereitungen meiner großen Reise beschrieben habe, hier nun zurückblickend die wichtigsten Tipps und Ratschläge für unterwegs. Nachdem mir doch relativ viel eingefallen ist, bitte auf den Link "Weiterlesen" klicken.Soviel vorerst. Falls mir noch etwas einfällt, werde ich es selbstverständlich noch nachtragen. Für Fragen bin ich jederzeit offen. Einfach den eMail-Link rechts in der Navigation oder das Kontaktformular auf der "Über mich"-Seite nutzen.